Über uns

 

Immer wieder wird uns die Frage gestellt, wie wir dazu gekommen sind auf Mallorca,

genauer gesagt in Paguera ein Kartoffelhaus zu eröffnen.

 

Tja, so ganz genau können wir das gar nicht erklären. Es ging ziemlich spontan und plötzlich.

Im Idealfall wollten wir die Firma in Deutschland in ein paar Jahren verkaufen und dann in den warmen Süden ziehen.

So ganz ohne Arbeit und eine Aufgabe stellten wir uns das Leben langweilig vor

und so kam bei Thorsten immer mehr der Wunsch auf ein kleines Café am Strand zu betreiben.

Im Herbst 2015 sind wir daher nach Teneriffa geflogen um uns ein paar Objekte an zu sehen,

aber irgendwie wollte der Funke bei keinem der besichtigten Objekte überspringen.

Dazu kam noch, dass wir beide kein Spanisch sprechen, wir ein schulpflichtiges Kind haben und 2 Firmen in Deutschland,

welche wir bei unseren Auswanderungsplänen berücksichtigen mussten.

Es machte objektiv betrachtet zu dem Zeitpunkt keinen Sinn,

daher haben wir den Gedanken vom Auswandern kurzerhand verworfen.

 

Auswandern war bis zum 12. Juni 2016 überhaupt kein Thema mehr bei uns.

An jenem verregneten Juni Sonntag saßen wir zu Hause auf dem Sofa uns surften durch die Unweiten

des World Wide Web, bis Thorsten mir auf einmal den Laptop rüber schob mit den Worten:

„ Schatz guck mal. Was hältst du davon?“

Bei Ebay Kleinanzeigen ( Thorsten weiß bis heute nicht mehr, was er eigentlich gesucht hat bzw. wie er darauf gekommen ist)

war ein kleines Café in auf Mallorca in Cala Figuera inseriert.

Die Angaben und Fotos machten uns neugierig und so haben wir kurzer Hand mit dem damaligen Mieter telefoniert.

Die weiteren Eckdaten passten und so haben wir direkt nach dem Telefonat Flüge und eine Unterkunft für das darauf folgende Wochenende gebucht.

So gibt es kein hätte, wäre und wenn…

 

Gesagt getan, am Samstag drauf ging es morgens nach Mallorca.

Wir hatten vor 4 Jahren schon mal Urlaub auf Mallorca gemacht, allerdings in einer anderen Region,

daher kannten wir Cala Figuera nicht.

Die Bilder von dem Ort im Internet sahen traumhaft schön aus und auch in der Realität ist der Ort wirklich schön,

aber zum Wohnen und Arbeiten…

Thorsten und Ich waren uns sehr schnell einig darüber, dass wir in dem Ort nicht tot übern Zaun hängen möchten.

Wir haben den Abend erst mal gemütlich im Restaurant ausklingen lassen.

 

Am nächsten Morgen waren wir entgegen unserer Natur sehr früh wach und haben die Zeit bis zum Frühstück genutzt

um im Internet nach Alternativen Cafés zu gucken.

Immer wieder sind wir über eine Anzeige von einem Objekt in direkter Strandnähe in Paguera von Januar 2016 gestolpert.

Wir dachten uns immer, dass das bestimmt ein Versehen ist und die Anzeige nach der Vermietung einfach nicht gelöscht wurde. Aber… „Anrufen und Fragen kostet nichts“.

 

Die Maklerin ging trotz dessen das es Sonntag war ans Telefon ( selbst und ständig ).

Sie teilte uns mit, dass das Café noch zu haben ist und wir gerne in den nächsten Tagen

einen Besichtigungstermin vereinbaren können.

In den nächsten Tagen war uns zu spät, da unser Rückflug am Dienstagmorgen bereits gebucht war.

Alles kein Problem sagte die Maklerin,

ich kündige euch bei den aktuellen Betreibern an und dann guckt ihr es euch nach her einfach alleine an.

 

So kam es, dass wir am Sonntag 19. Juni 2016 Mittags

von Cala Figuera nach Paguera gefahren sindum uns das Lokal an zu sehen.

 

Wir waren noch nicht ganz angekommen, wir standen in Höhe des Speisekartenkastens, als Thorsten zu mir sagte:

 

„ Schatz so habe ich mir das immer vorgestellt. Nehmen wir das oder nehmen wir das?“

 

Es war irgendwie Liebe auf den ersten Blick.

 

 Nun ging alles ganz fix. Unsere Entscheidung stand fest.

Nicht später, nicht irgendwann, nicht nächstes Jahr sondern JETZT!

Das Leben ist manchmal einfach zu kurz um Wünsche oder Träume immer auf irgendwann oder später zu verschieben.

 

Unsere Maklerin organisierte direkt für den nächsten Tag einen Anwalt für den Traspasso-Vertrag

und einen Termin mit unserem zukünftigen Vermieter zur Unterzeichnung des Mietvertrages.

 

Zwischen den Terminen hatte ich glücklicher Weise noch eine freie Wohnung bei Facebook entdeckt, welche wir auch noch kurzfristig zwischendurch besichtigen und mieten konnten.

 

Mann was für ein Tag! Was für ein Wochenende!

 

Dienstag auf dem Rückflug haben wir erst richtig angefangen zu realisieren was wir da ins Rollen gebracht haben…

 

Nun galt es alles zu organisieren. Umzug, neue Schule, Fortführung der Firma in Deutschland usw.

 

Ich habe mich nach einigen Überlegungen dazu entschlossen mein Beautystudio zu schließen,

da ich auf die Schnelle keine Nachfolgerin gefunden habe.

Die pass genauen BH´s vom MBR-Direktvertrieb biete allerdings nach wie vor an.

In den Wintermonaten in Bünde und im Sommer auf Mallorca.

 

 

Thorsten´s Firma Team-Is-Tec besteht nach wie vor.

Dank der hervorragenden Mitarbeiter läuft alles wie am Schnürchen und seine Büroarbeit kann er von überall erledigen

wo es Handyempfang und Internet gibt.

Zudem sind die Flüge von Mallorca nach Deutschland meist günstiger als ne Bahnfahrt von Bünde nach Hamburg so das Thorsten schnell und günstig nach Hause kann wenn sein Typ verlangt wird.

 

Jetzt wisst ihr schon mal wie wir von Bünde nach Mallorca gekommen sind.

 

Demnächst berichten wir davon wie aus dem gedachten Café ein Kartoffelhaus wurde.

 

 

Liebe Grüße

 

 

Katharina & Thorsten Schmidt

Katharina und Thorsten Schmidt aus Bünde im Kartoffelhaus  auf Mallorca in Paguera